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Die
Zottelbande
Der verschlafene
Vorstadtbezirk ist aufgescheucht. Die Kinder stecken voller Geheimnisse,
die Eltern sind misstraurisch, die Polizei ist alarmiert. Ein Fremder,
ein junger Bursche im Zottelfell, mit Texasstiefeln und Sherifstern und
mit einem Traummoped, taucht auf und verschwindet wieder. Wo verbirgt
er sich - und warum? Die elfjährige Diane und ihre Freunde entdecken
Zottels Versteck, sie gewinnen in ihm einen Freund und erfahren von ihm
seine Geschichte.
Zottels Leben
ist ein Abenteuer, unglaublich und doch wahr. Hinter seinem fremdartigen
Äußern, das sie bewundern, die Faszination seiner geheimnissvollen
Persönlichkeit, steht Wichtigeres. Die Kinder finden in ihm einen
Gesprächspartner, der sie selbst und ihre persönlichen Sorgen
ernst nimmt. Wer hat jemals mit ihnen so über das Leben gesprochen?
Manuel entdeckt, dass es nicht das Schlimmste auf der Welt ist keinen
Vater zu haben. Die kleine Frederike überwindet ihr körperliches
Gebrechen, denn Zottels Wahlspruch lautet: "Ich kann, heißt,
ich will." Und was noch keinem gelungen ist, gelingt dem Zottel:
Aus der jungenhaften Diane wird ein verliebtes Mädchen. Und der Zottel?
Er hat einen Auftrag zu erfüllen, einen Freundschaftsdienst. Er muss
weiter, sein Abenteuer ist noch nicht zu Ende. |
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Sommerinsel
Mitten
in die Proben zu dem neuen Stück der erfolgreichen Bühnenautorin
Karen Schratt platzt David Thornton King, berühmter amerikanischer
Dichter, auf Vortragsreise durch Deutschland begriffen. Der Kontakt der
beiden beginnt ganz harmlos mit einer Lesung des Dichtergiganten, setzt
sich fort beim Empfang im Berliner Nobelhotel und endet damit, dass Karen,
die Erfahrene, Erfolgreiche, drei Tage darauf eine Düsenmaschine
besteigt und über den Atlantik fliegt, Freunde, Arbeit, gewohnte
Umgebung verlassend, um mit David Thornton King, dem Genialen, Schwierigen,
zu leben.
Doch es gibt
noch einen regelmäßigen Besucher auf Summer Island: Gaylord
Houston. Er hat in fünfzehn Jahren engen Umgangs mit King Besitzrechte
auf dessen Leben erworben: King, den Menschen und den Dichter, hat er
ermöglicht. Und Karen ist der Eindringling, der alles gefährdet.
Gaylord Houston ist Kings Psychiater.
Karen Schratt will nichts gefährden: weder Kings neues Buch noch
ihre Liebe. Sie will um King kämpfen, mit den Mitteln der liebenden
Frau, doch ihre Entscheidungen werden diktiert von dem konsequent kalkulierenden
Gegenspieler Houston. Sie gibt auch nicht auf, als sie die Sommerinsel
verlassen muss, um in Europa ihre unterbrochene Karriere fortzusetzen.
Denn es gibt etwas, womit sie über Gaylord Houston triumphieren kann:
die Geschichte der Sommerinsel. |
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Fährt
ein Schiff nach Apulien
Germanistikprofessor
Nikolaus Schilling schreibt heimlich an einem Buch. Titel: "Fährt
ein Schiff nach Apulien". Einzige Eingeweihte ist seine Fachkollegin
Simone Sommer. Doch Apulien ist für Simone und ihren Mann ein Schlüsselwort
und bringt Ereignisse ins Rollen, deren kausalen Keim sie beide vor Jahren
selbst ins Leben gesetzt haben. Dass die Kausalkette ihnen über den
Kopf wächst, verstehen sie selber nicht, und noch weniger ihre Umwelt.
Nach Apulien haben Simones Großeltern ihre Hochzeitsreise gemacht.
Sie waren fünfzig Jahre glücklich verheiratet, und ihre Verlobungszeit
dauerte drei Jahre. Bei Simone und Sebastian war es eine Muss-Heirat ohne
Verlobungszeit. Mit dem Vertrauen aller Wissenschaftler in die Haltbarkeit
der Theorie haben sie damals vereinbart, sich diese Zeit des Verliebens,
Kennenlernens und Einander-Näherkommens später einmal, wenn
das Kind mindestens zwölf ist, durch eine eventuelle Trennung zurückholen.
Doch aus dem Plan wir urplötzlich eine Scheidung, die kleine Familie
zerfällt, Sebastian geht nach Übersee, Sohn Christopher an ein
Internat in England. Nur Simone hält an der Victoria-Luise-Universität
die Stellung als eben ernannte Institutsleiterin und hat sich zudem mit
einer für sie völlig neuen Situation auseinanderzusetzen. Was
sie bisher nicht wusste oder wahrnahm: sie ist eine begehrenswerte Frau.
Sie entdeckt, dass etliche männliche Studenten sie mehr als bloß
verehren, ein Mitglied des Professorenkollegiums ihr nachstellt, ein Mann,
der ihr gelegentlich einer Reise über den Weg läuft, ihre Gefühle
durcheinanderbringt. Und im Hintergrund ist da immer noch Sebastian, fern,
aber nicht vergessen.
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Die
Kürbisflöte Aufgewachsen
in einem düsterstrengen englischen Klosterinternat, von der geliebten
Mutter isoliert, entwickelt sich das Mädchen Angharad zu einem in
sich gekehrten, scheuen Kind. Erst der Tod des Adoptivvaters, der seiner
Frau den "Fehltritt" nie verziehen hatte, dem Angharad entspross,
eröffnet dem durch den Annäherungsversuch einer Nonne verstörtem
Mädchen und der Mutter tröstlichere Aussichten.
In der bezaubernden
und fremden Welt Indiens hat es den Anschein, als würde für
die beiden ein glücklicheres gemeinsames Leben beginnen. Doch die
rätselhaft süße Melodie, welche der Schlangenbeschwörer
in Delhi seiner Kürbisflöte entlockt, erzählt von trügerischer
Freiheit und drohendem Unheil. Angharad wird ihrem Schicksal auch in diesem
fernen Land nicht entfliehen.
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Septembersong
Der bekannte Regisseur Gordon Dexter, der seinem legendären
Ruf allerdings schon seit geraumer Zeit nicht mehr gerecht wurde, bereitet
in Pennsylvanien einen neuen Film vor: "Septembersong". Hauptdarsteller
soll der jüdische Popstar Sandro Savone sein, auf den Dexters Frau
Deborah längst ein Auge geworfen hat. In seinem Blockhaus unweit
von St. Moritz sitzt unterdessen Axel Flemming und überarbeitet das
Drehbuch zu einer TV-Serie für Gordon und Deborah Dexters Produktionsfirma.
Über einen ungebetenen fünfzehnjährigen Gast wird Flemming
in einen Kriminalfall verwickelt und unter Mordverdacht verhaftet.
Ohne
Drehbuchschreiber hängt die Produktion in der Luft. Dexter muss deshalb
in die Schweiz, wo er die tüchtige Anwältin Claude Detwyler
engagiert, um seinen Autor freizubekommen. Als er sich mit Claude im Blockhaus
trifft, holt ihn seine Vergangenheit ein: Dieses Blockhaus hatte er vor
mehr als zwei Jahren erworben, während er mit seiner vorherigen Frau
und seinem Kind in Europa lebte. Und die Vergangenheit will ihn wieder
in Besitz nehmen: in Gestalt von Claude, ihrem Mann Marc und dem alten
Kontinent. Doch die Gegenwart lässt sich nicht verdrängen. Ein
Lied bereitet den Weg für Dexters neue Liebe, das Titellied seines
geplanten Films: der "Septembersong".
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Das
Gartenzimmer
Barbara und
Ulfried Brennent, sie Sprach-, er Musikwissenschaftler und Komponist,
sind gut verheiratet. Bei der Geburt ihres ersten Kindes lernt Barbara
in der Klinik Katrin und deren Mann Rolf kennen. Die beiden Frauen freunden
sich rasch an, und Barbara wird zur Ratgeberin Katrins, die sich gegen
ihren Mann und dessen Mutter durchsetzten lernt...
Jahre später
haben sich die Perspektiven verschoben: Barbara ist die heimliche Geliebte
Rolfs, aber noch immer ist sie die beste Freundin seiner Frau, die mit
ihr das Gartenzimmer der Wiener Villa bewohnen will...
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Im
Süden hat der Himmel Fenster
In Südwesten
der Provinz Burgos, etwa zwanzig Kilometer von der Stadt San Eresmo entfernt,
liegt in einer Ebene zischen sandigen Felsen die Finca Angel del Sur,
die sich seit Mitte des 17. Jahrhunderts im Besitz der Familie Riéra
befindet. An dem ausladenden Hauptgebäude vorbei führt ein Weg
nach einem Hügel, von dessen halber Höhe sich eine Olivenpflanzung
über den Kamm erstreckt und an dessen Fuß zwei Gräber
liegen. Wenige Steinwürfe hinter dem Haus beginnen kleine Holzkreuze
den Weg zu säumen, deren Balken durch Riedgras miteinander verbunden
sind und die dichter stehen, je näher man an die Gräber kommt.
Am Fuß des Hügels reihen sie sich unübersehbar zu beiden
Seiten sowie den flachen Hang hinauf bis an die Grenze der Pflanzung.
Am späten Nachmittag trägt der Wind das Läuten der Las-Animas-Glocken
von der Ortschaft jenseits des Hügels über den Bergkamm, und
die Holzkreuze, deren größtes einen Meter hoch sein mag, schimmern
im Licht der Abendsonne in matter Helligkeit. Die Stätte wird weit
im Umkreis "Pilars Garten" genannt. |
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Alle
Himmel stehen offen Ein
ungewöhnlicher Mann, Jean-Claude von Ackern, Arzt und Priester, arbeitet
als Missionsbischof in einer Stadt am Rande der Wüste in Mauretanien.
Während er nach einem Flugzeugunfall im künstlichen Tiefschlaf
liegt, zeichnet seine Lebensgefährtin Karin nach seinen Tagebüchern
seinen Lebensweg nach: die Jahre im Priesterseminar, das selbstzerstörerische
Ringen mit dem Keuschheitsgebot, den subtilen Missbrauch durch seinen
Lehrer und Beichtvater; die Studienzeit in Rom, seinen Amtsantritt, die
Jahre der emotionalen Einsamkeit, die ihn immer wieder in Zweifel und
Selbsthass stürzen, bis er in Karin der Frau begegnet, die ihn aus
seinem mentalen Gefängnis befreit. Das Buch erzählt die Geschichte
eines Kampfes gegen die unlebbaren Forderungen der Kirche, die Geschichte
einer Liebe, die sich dem Tod entgegenstellt.
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Traumschiff
Wieder einmal
sticht die MS Verlin vom Hamburger Hafen, dem "Tor zur Welt",
aus in See zu einer Traumreise, die in das sonnige Florida und zu der
Märchenkulisse von Disney World führen soll.
Die Fahrt
steht diesmal unter einem ganz besonderen Stern: Die Passagiere werden
das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel unter südlicher Sonne erleben,
dem Winter für eine Weile entfliehen. Für einige von ihnen ist
es aber auch eine Flucht - bewusst oder unbewusst - vor persönlichen
und privaten Sorgen, vor der gefürchteten Einsamkeit und Leere der
Festtage.
Für
den kleinen schwerkranken Kai ist die Reise ein Geschenk des Himmels und
erhält schließlich schicksalsträchtige Bedeutung. Wird
er sein Traumland Disney World noch erleben? Wie werden die übrigen
Reisenden die Tage zwischen den Jahren verbringen? Sehnsüchte und
Hoffnungen -ein neuer Anfang? |
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Insel
der Träume
Eine kleine Insel,
mitten in der Südsee: Zwischen seinen Büchern und friedlichen
Experimenten vermisst Julian Satorius keine Minute sein früheres,
unruhiges Leben als gefragter Wissenschaftler. Zusammen mit seiner Tochter
Sandra genießt er die Stille und paradiesische Schönheit und
den Respekt der Eingeborenen. Sie nennen ihn "Satori", den Weisen,
dessen starke Ausstrahlung Menschen positiv beeinflussen kann.
Die
Kunde seiner seltenen Gabe erreicht unglückliche Menschen in weiter
Ferne, die nicht mehr mit ihrem Leben zurecht kommen: Eine Mutter, die
vor zwölf Jahren bei einer Scheidung ihr Kind in Mexiko zurücklassen
musste. Eine Tänzerin, die den Abschied von der Bühne auf dem
Gipfel des Ruhmes nicht verkraftet. Ein Berliner Gärtner, der einer
jungen Frau verfallen ist und doch nicht weiß, ob die Zukunft mit
ihr gelingen kann. Sie alle und eine Reihe anderer, führt der verzweifelte
Wunsch um Hilfe auf die Insel. Sie finden eine exotische Zauberwelt, einen
lebensklugen Menschen, der an ihren Sorgen Anteil nimmt, und – das
Geheimnis der Insel: einen verwunschenen Lianengarten mit einem Wasserfall,
dessen exotische Lichtspiele Menschen zum Träumen bringt. Hier werden
ihnen die Augen geöffnet für den Kern ihrer Probleme. Voll Kraft
und Selbstvertrauen und mit der Hoffnung auf eine glückliche Wenden
kehren sie in den Alltag zurück.
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Schlosshotel
Orth Von
den Freuden und Sorgen der Familie Hofer erzählt dieses Buch, das
mit der Fernsehserie "Schlosshotel Orth", die ORF und ZDF ausstrahlen,
parallel läuft.
Wenzel Hofer,
der Geschäftsführer des Hotels, Vater zweier Söhne und
zweier Töchter, hat seine Frau durch einen Unfall verloren. Die Familie
versucht, ohne sie zurechtzukommen, was den Angehörigen unterschiedlich
schwer fällt.
Die Liebesgeschichten
seiner Kinder beschäftigen Wenzel ebenso wie die Arbeit im Hotel
und die Querelen mit dem Rechtsanwalt Vinzenz Strobel, seinem liebsten
Feind seit den Tagen der Rivalität um seine verstorbene Frau. Auch
er selbst fühlt sich wieder in sanfte Bande verstrickt und weiß
nicht, ob er seinen Impulsen nachgeben darf oder soll. Über allem
wacht Wenzels Schwiegermutter, die Gräfin Therese Schlierbach, Zuflucht
für ihre Enkelkinder und jederzeit zu einem Coup bereit, wenn es
die Situation erfordert. |
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